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    Überbauung «Wohnen am Fluss», Rapperswil-Jona
     
    Neubau von 19 Eigentumswohnungen, Minergie
    Bauzeit: 2015 - 2017
    Planungszeit einschliesslich Gestaltungsplan: 2011 - 2015
    Baukosten: Fr. 11.6 Mio
    Bauherrschaft: Baukonsortium Lattenhofweg
    Architektengemeinschaft Kreiselmayer + neopol, Baumanagement und Bauleitung: BGS Architekten
     
    Eingebettet zwischen dem Hügel des Meienbergs und der Biegung des Flusses Jona liegt die neue Wohnüberbauung
    «Wohnen am Fluss». Die Überbauung beinhaltet 19 Eigentumswohnungen, von 3½  bis 6½  Zimmer-Wohnungen.
    Der prägnante Neubau befindet sich auf dem westlich gelegenen Arealteil der ehemaligen Spinnerei Jona, deren denkmal-
    geschütztes Ensemble bereits vor Jahren zu Wohnen und Arbeiten umgenutzt wurde. Die Grösse des neuen Baukörpers
    orientiert sich an den mächtigen Gebäuden des alten Industrieareals. Die Figur des Neubaus fügt sich in die Krümmung der
    Jonaschleife ein. Die abgestufte Silhouette vermittelt zur vorhandenen Bebauung am Flussufer.
    Die Fassade aus Holzelementen ist mit einer dauerhaften vorvergrauten Holzverschalung verkleidet. Zum Flussufer wirkt die
    glatte Gebäudehülle wie ein geschliffenes Schwemmholz. An der Gartenseite bildet die lebendige laubenartige Balkonfassade
    eine filterartige Schicht vor den Wohnungen.
    Der Aussenraum zur Jona folgt dem Thema des naturbelassenen Flussufers. Steinige und kiesige Materialien lassen einen
    ökologisch wertvollen Lebensraum entstehen. Die einladenden Hauseingänge befinden sich am Lattenhofweg. Als breite
    Stege ausgebildet führen sie unter dem Vordach hindurch an den privaten Vorgärten vorbei. Unter dem Vordach sind die
    Veloparkierung und die privaten Gartenhäuschen untergebracht. Die natürlich belichteten Treppenhäuser sind in Sichtbeton
    ausgeführt, die Böden mit Kunststein belegt. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar, auch die Parkgarage wird mit dem
    Lift erschlossen.
    Die Wohnungen sind als Familienwohnungen ausgelegt. Die zentralen, durchgehenden Wohnbereiche verbinden die von
    Südwest besonnte Balkonseite mit der gegenüberliegenden Aussicht auf den Fluss. Individualzimmer und Nasszellen sind in
    eigenen Zonen angeordnet. Die Stützenstruktur des Rohbaus erlaubt flexible Grundrissanpassungen. Je nach Baufortschritt
    konnten individuelle Ausbauwünsche realisiert werden.
    Geheizt wird mittels ökologischer Wärmepumpe mit Erdsonden, ergänzt durch Warmwasserkollektoren auf dem Dach. Die
    Überbauung ist mit einer Komfort-Lüftung ausgestattet und Minergie-zertifiziert.